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Der Landkreis Ravensburg ist bereit und entschlossen, alles dafür zu tun, dass nachhaltige Mobilität möglichst rasch auf den ÖPNV, die Straße und auch in den virtuellen Raum kommt

Dabei sind die Voraussetzungen im ländlichen Raum häufig anders als in Verdichtungsräumen. So sind Wege zum Arbeitsplatz, zur Ausbildungsstätte oder zum Einkaufszentrum häufig länger als in Städten oder Ballungsgebieten. Medizinische Leistungs- und Versorgungsangebote sind oftmals nur in größeren Städten vorhanden und das ÖPNV-Angebot beschränkt sich häufig nur auf den Pendler- und Schülerverkehr, so sind im Landkreis jeden Tag rd. 300 Omnibussen auf rd. 100 Linien unterwegs. Die Angebote im ÖPNV müssen für alle potenziellen Nutzer verbessert werden, hierzu läuft derzeit eine Untersuchung mit dieser Zielsetzung. Bei der Nahversorgung muss sich viel ändern, damit weite Wege vermeiden werden. Überfällig ist in diesem Zusammenhang eine Verkehrswende, die eine Mobilitätswende und Energiewende im Verkehr realisiert. Allein der Austausch des Verbrennermotors durch einen Elektromotor wird die Probleme nicht lösen. Es gilt die Fahrzeuge auch sinnvoller und effizienter zu nutzen. Carsharing sowie die gemeinschaftliche Nutzung (ridepooling und ridesharing) von Fahrzeugen ist dabei eine zentrale Maßnahme. Dies umfasst auch die gemeinschaftliche Nutzung von Fahrrädern, egal ob mit oder ohne Elektromotor. Dazu gehört bspw. auch die Einrichtung von barrierefreien Mobilitätshubs, d.h. Verkehrsknotenpunkte, an zentralen Haltestellen des ÖPNV, die jedem das Weiterkommen garantieren. Um diese Maßnahmen so attraktiv wie möglich zu gestalten, müssen sie mit entsprechenden Apps einhergehen.

Dennoch wird im Ländlichen Raum die Automobilität weiter nötig sein. Daher ist es umso wichtiger, dass die Fahrzeuge möglichst klimaneutral unterwegs sind.

Für die meisten Alltagswege reichen die Reichweiten der heute verfügbaren E-Autos bereits aus. Dennoch ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur gerade im ländlichen Landkreis Ravensburg wichtig, um den Umstieg auf E-Fahrzeuge zu erleichtern. Der Landkreis verfügt bereits über eine Grundsicherung an Normallade- und Schnellladestationen, der weitere Ausbau wird sowohl vonseiten des Landkreises, privater Unternehmer sowie der Stromversorger forciert vorangetrieben.